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Die Verwendung vom Eigenschaften in Einheiten und automatisches Ausfüllen von Formularfeldern

Erfahren Sie, wie Sie benutzerdefinierte Attribute für Ihre Einheiten definieren. Dieser Leitfaden erklärt, wie Sie Eigenschaften einrichten, Daten per Massenverwaltung pflegen und diese nutzen, um Formularfelder automatisch vorzubefüllen und dynamische Logiken während einer Inspektion auszulösen.

Einheitseigenschaften (Entity Properties) ermöglichen es Ihnen, spezifische Attribute – wie Adressen, Status oder IDs – für Ihre Einheitstypen zu definieren. Einmal festgelegt, können diese Eigenschaften Formularfelder automatisch ausfüllen. Dies spart Zeit und ermöglicht intelligente Formulare, die sich an die ausgewählte Einheit anpassen.

1. Definieren von Einheitseigenschaften

Bevor Sie Eigenschaften in einem Formular nutzen können, müssen diese auf der Ebene des Einheitstyps festgelegt werden.

  1. Navigieren Sie im Menü Verwaltung zu Einheitstypen.

  2. Erstellen Sie einen neuen Typ (z. B. "Interessent") oder wählen Sie einen bestehenden aus.

  3. Fügen Sie in den Einstellungen des Typs Ihre Eigenschaften hinzu.

    • Text-Eigenschaft: Nützlich für statische Informationen wie eine Adresse.

    • Dropdown-Eigenschaft: Ideal für Statusangaben (z. B. "Aktiv" vs. "Inaktiv"). Sie können hier genau festlegen, welche Optionen wählbar sind.

  4. Klicken Sie auf Speichern.

Wichtiger Hinweis: Wenn Sie auf einen bestehenden Einheitstyp klicken, öffnet sich die Liste der zugehörigen Einheiten. Um die Definition des Typs (und damit die Eigenschaften) zu bearbeiten, müssen Sie auf das Stift-Symbol (Bearbeiten) klicken.

2. Hinzufügen und Verwalten von Einheiten

Sobald der Typ über Eigenschaften verfügt, müssen die Daten für jede spezifische Einheit hinterlegt werden.

Manuelle Erstellung

  1. Klicken Sie auf den Einheitstyp, um die Liste der Einheiten zu öffnen.

  2. Klicken Sie auf Einheit hinzufügen.

  3. Geben Sie den Namen der Einheit ein (z. B. "Kunde A") und füllen Sie die Werte für die definierten Eigenschaften aus (z. B. Adresse: "Hauptstraße 1", Status: "Aktiv").

  4. Speichern Sie die Einheit.

Massenverwaltung (Bulk Management)

Für umfangreiche Datenbanken müssen Sie Daten nicht manuell eingeben.

  1. Nutzen Sie in der Ansicht des Einheitstyps die Funktion Massenverwaltung.

  2. Laden Sie die Tabellenvorlage herunter.

  3. Füllen Sie die Zeilen für Tausende von Einheiten (einschließlich ihrer Eigenschaftswerte) offline aus.

  4. Laden Sie die Tabelle wieder in das System hoch.

3. Vorbefüllen von Formularen mit Einheitsdaten

Da Ihre Einheiten nun Daten enthalten, können Sie Ihre Formulare (Vorlagen) so konfigurieren, dass diese Daten automatisch abgerufen werden.

  1. Öffnen Sie den Formularbaukasten (erstellen Sie eine neue Vorlage oder bearbeiten Sie eine bestehende).

  2. Fügen Sie ein Element vom Typ Textfeld hinzu.

  3. Suchen Sie in den Feldeinstellungen nach der Option Standardwert oder Vorbefüllen.

  4. Wählen Sie Einheitseigenschaft.

  5. Bestimmen Sie die spezifische Eigenschaft, die angezeigt werden soll (z. B. "Status").

Konfigurationsmöglichkeiten:

  • Schreibgeschützt (Read-only): Aktivieren Sie dies, wenn der Benutzer die Daten sehen, aber nicht ändern soll.

  • Vom Benutzer verbergen: Aktivieren Sie dies, wenn die Daten nur für die Logik im Hintergrund benötigt werden.

4. Nutzung von Einheitseigenschaften in der Logik

Sie können vorbefüllte Einheitseigenschaften nutzen, um Ihre Formulare dynamisch zu gestalten.

  1. Gehen Sie im Formularbaukasten zum Reiter Logik.

  2. Erstellen Sie eine neue Regel basierend auf dem Textfeld, das Sie gerade erstellt haben.

Beispiel: WENN "Einheits-Status" IST "Aktiv" DANN Zeige "Inspektionsgruppe A".

Dies stellt sicher, dass Ihre Nutzer nur Fragen sehen, die für die spezifische Einheit, die sie gerade prüfen, relevant sind.

5. Das Nutzererlebnis

Wenn ein Benutzer eine Inspektion startet oder ein Formular ausfüllt, geschieht Folgendes:

  1. Der Nutzer wählt zu Beginn der Inspektion die Einheit aus (z. B. "Kunde A").

  2. Das System ruft automatisch die Eigenschaften für "Kunde A" ab.

  3. Die Textfelder, die mit diesen Eigenschaften verknüpft sind, werden automatisch ausgefüllt (z. B. mit "Aktiv").

  4. Jegliche Logik, die an diese Felder gebunden ist, wird sofort ausgelöst.